Nachricht an die Redaktion

    Ihre Nachricht an uns


    Mit * markierte Felder, sind Pflichtfelder

    Vorsorgemappe

    Newsletter abonnieren & kostenlose Vorsorgemappe anfordern.

    Der digitale Nachlass

    Newsletter abonnieren & das Dokument "Der digitale Nachlass" anfordern.


    DIA Update

    Abonnieren Sie den kostenlosen
    Newsletter des DIA.

    Gesetzliche Rente

    Auf Generationen gebaut: So zahlen die Jungen für die Alten.

    Gesetzliche Rente | 13.11.2020 Drucken

    Weniger neue Renten bei Erwerbsminderung

    1,815 Millionen Deutsche bezogen Ende 2019 eine Rente auf Grund von Erwerbsminderung (EM-Rente).

    Im Durchschnitt betrug diese Rente nach Abzug der Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung 835 Euro. Darauf verweisen die jüngsten Zahlen der Deutschen Rentenversicherung (DRV) zur EM-Rente.

    Aufgabe des Jobs wegen Erwerbsminderung

    Damit liegt die EM-Rente leicht über dem durchschnitt­lichen Bruttobedarf bei der Grund­sicherung im Alter. Ihn bezifferte das Statistische Bundes­amt 2019 mit 813 Euro. Die Zahl der neuen EM-Rentenbezieher hat sich in gut 20 Jahren etwa halbiert. Betrug die EM-Zugangsquote pro 1.000  aktiv Versicherte 1996 noch 8,9 Promille, waren es 2019 nur noch 4,4 Promille. Das Zugangsalter (Zeitpunkt des EM-Renteneintritts) hat sich zwischen 1996 (51,9 Jahre) und 2019 (52,7 Jahre) etwas erhöht.

    Ostdeutsche Frauen beziehen höchste EM-Rente

    Die überwiegende Zahl der Rentner mit Erwerbsminderung  ist weiblich und lebt im Westen. Von den rund 1,815 Millionen EM-Rentenbeziehern ohne die in Altersrenten umgewandelten EM-Renten entfallen rund 750.000 auf westdeutsche Frauen. Sie beziehen eine durchschnittliche Monatsrente von 818 Euro netto. Dagegen erhalten ostdeutsche Frauen mit 927 Euro die höchsten Bezüge. Frauen verzeichnen im Zeitraum von 1996 bis 2019 insgesamt auch die höchsten Steigerungen der Rentenhöhe. Männer im Westen bekommen 836 Euro, ostdeutsche Männer 794 Euro. Etwa 1,72 Millionen Personen beziehungsweise 94 Prozent aller EM-Rentner bekommen die volle Erwerbsminderungsrente. Die rund 91.800 Personen mit einer Rente aufgrund teilweiser Erwerbsminderung erhalten monatlich im Durchschnitt 550 Euro.

    Psychische Erkrankungen nahmen deutlich zu

    Eine komplexere Arbeitswelt oder andere gestiegene Belastungen führten innerhalb der zurückliegenden 20 Jahre zu einer deutlichen Zunahme der EM-Rentner, die wegen einer psychischen Erkrankung nicht mehr erwerbstätig sein können. Nachdem 1996 nur jede fünfte Rente (20,1 Prozent) bei Erwerbsminderung auf eine psychische Störung zurückging, waren es 2019 bereits 41,7 Prozent. Außerdem waren sogenannte Neuerkrankungen wie Krebs (14,1 Prozent) und Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates (12,5 Prozent) weitere häufige Gründe für den Bezug einer EM-Rente.

    Nachricht an die Redaktion

    Senden Sie Hinweise, Lob oder Tadel zu diesem Artikel an die DIA Redaktion.

    Nachricht an die Redaktion

    Haben Sie Anmerkungen oder Fragen zu diesem Beitrag? Schreiben Sie uns gern! Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

      Ihre Nachricht an uns


      Mit * markierte Felder, sind Pflichtfelder

      Artikel teilen

      [contact-form-7 404 "Nicht gefunden"]
      Ausgewählte Artikel zum Thema
      Geld

      Erwerbsminderungsrente steigt - aber nicht genug

      Die durchschnittliche Höhe von Erwerbsminderungsrenten ist für Neurentnerinnen und -rentner im Jahr 2017 auf monatlich 716 Euro netto gestiegen. Dennoch sind deutlich mehr erwerbsgeminderte Rentner als „normale“ Rentner auf zusätzliche staatliche Hilfen angewiesen. Statistische Daten der Deutschen Rentenversicherung (DRV) dokumentieren, dass sich neue Erwerbsminderungsrentner innerhalb von vier Jahren über 103 Euro netto mehr (+17 Prozent) […]

      Artikel lesen
      Rentenalter

      Rente mit Abschlägen weiterhin verbreitet

      2019 entschieden sich 23 Prozent der Versicherten, die erstmals eine Rente bezogen, für einen vorzeitigen Ruhestand mit Abschlägen. Damit ist der Anteil der „Neurentner“, die eines früheren Rentenbeginns wegen eine geringere Rente in Kauf nehmen, gegenüber dem Vorjahr etwa gleich geblieben. Das zeigen die Zahlen im Statistikband „Rente 2019“ der Deutschen Rentenversicherung. Während 2019 etwa […]

      Artikel lesen
      Bundestag

      DDR-Zusatzrenten: Das lange Warten

      Im Einigungsvertrag wurde festgeschrieben, dass DDR-Zusatzrenten für die Altersvorsorge zählen sollen. Doch mehrere Hunderttausend Betroffene warten noch immer auf eine befriedigende Lösung. Ob und wann diese kommt, bleibt auch nach gut 30 Jahren noch offen. Die Zeit vergeht. Während nach der Wiedervereinigung drei Dekaden lang mittlerweile 17 unterschiedliche Personen- oder Berufsgruppen um die Anerkennung ihrer […]

      Artikel lesen