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    Einkommen & Vermögen

    Rund ums liebe Geld: So viel wird verdient.

    Einkommen & Vermögen | 14.12.2022 Drucken

    Energiekrise wird zur Sparkrise

    Hohe Energie- und Versorgungskosten sowie eine hohe Inflationsrate führen derzeit auch in eine Sparkrise. Immer weniger Deutsche können Geld zurücklegen.

    Seit Monaten zehren Energiepreise und Inflation, Pandemie und Ukraine-Krieg an den Nerven und an den Finanzen. Alles ist irgendwie miteinander verflochten. Nun kommt mit dem Winter nicht nur die Energiekrise, sondern allem Anschein nach auch eine Sparkrise auf die Deutschen zu.

    DIA-Studie_Entsparen

    Das jedenfalls legen Zahlen nahe, die der Informationsdienst des Instituts der deutschen Wirtschaft (iwd) nach Auswertung von Daten des Sozio-Oekonomischen Panels ermittelt hat. Demzufolge konnten im Jahr 2020 noch rund 70 Prozent der Bundesbürger regelmäßig Geld ansparen. Doch vor zwei Jahren waren auch Inflationsrate und Energiekosten noch moderat. Erst mit den letzten Monaten wurde aus der Energiekrise auch eine Art Sparkrise. Aktuell kann nur noch die Hälfte der Bevölkerung sparen. 

    Kaum noch finanzieller Spielraum

    Am Monatsende bleibt vor allem in den einkommensschwachen Schichten kaum Geld übrig. Laut iwd-Bericht kann nur noch ein Fünftel der Menschen mit einem bedarfsgewichteten Monatsnettoeinkommen (Nettoäquivalenzeinkommen) unterhalb von 1.500 Euro Geld auf die hohe Kante legen. Zudem gaben 71 Prozent der Befragten in dieser und in der darunterliegenden Einkommenskategorie an, dass sie weniger als im letzten Jahr sparen können. Bei einem Nettoeinkommen von weniger als 1.500 Euro werden im Schnitt allerdings noch knapp 220 Euro gespart beziehungsweise in diesen Zeiten wohl eher für anstehende Energie-Nachzahlungen zurückgelegt.

    Besserverdiener trifft Sparkrise kaum

    Kaum Einschränkungen in der Sparbereitschaft gibt es bei den Gut- und Besserverdienern. Das gilt insbesondere für bedarfsgewichtete monatliche Nettoeinkommen über 4.000 Euro. Hier können sich 85 Prozent der Befragten auch derzeit das Sparen leisten. Nur 37 Prozent gaben an, vergleichsweise weniger zu sparen als im vergangenen Jahr. Wer in Deutschland monatlich mehr als 4.000 Euro netto verdient, spart davon durchschnittlich gut 1.200 Euro an. Das ist beträchtlich mehr als der monatliche Sparbetrag in Deutschland insgesamt. Der liegt im Schnitt bei 550 Euro.

    Wer wissen möchte, wie er mit dem eigenen Einkommen in Deutschland abschneidet, kann eine interaktive Anwendung des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) nutzen. Nach wenigen Eingaben zeigt sich, wie wohlhabend jeder dank des eigenen Monatsnettoeinkommens im Vergleich zu anderen Verdienern in Deutschland ist.

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