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    Demographie

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    Demographie | 19.4.2023 Drucken

    Kinderwunsch bei Männern größer

    Mehr Männer als Frauen sind sich sicher, mindestens (noch) ein Kind in ihrem Leben haben zu wollen. Mehr als jede dritte Frau hegt hingegen gar keinen Kinderwunsch mehr.

    Bei der Frage nach dem Kinderwunsch kommt es zu deutlichen Unterschieden zwischen den Geschlechtern. Viele sind sich außerdem unsicher, was das Thema Familienplanung betrifft, und ändern ihre Meinung diesbezüglich bis zu neunmal.

    Kinderwunsch bei Männern größer

    Das zeigt eine neue Studie des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels, die das Wissenschaftsmagazin Demografische Forschung aus Erster Hand vorstellte. Demnach möchten rund 58 Prozent der Frauen in ihrem Leben mindestens noch ein Kind bekommen, im Gegensatz zu 62 Prozent der Männer. Ganz sicher keinen (weiteren) Familiennachwuchs wünscht sich reichlich jeder vierte Mann und mehr als jede dritte Frau. Männer sind folglich eher an einer Erweiterung der Familie interessiert, allerdings plagen sie häufiger Unsicherheiten. So gibt rund jeder zehnte Mann an, nicht genau zu wissen, ob er noch Kinder möchte oder nicht. Bei den Frauen trifft das nur auf jede Fünfzehnte zu. Besonders wirtschaftliche Ängste und Ungewissheit im Job hemmen Männer bei dem Entschluss für weitere Kinder. Frauen wiederum machen ihre Entscheidung eher von der Qualität der Partnerschaft abhängig. Vorangegangene Studien zeigten zudem, dass Frauen die eigene Beziehung im Schnitt schlechter bewerten als Männer.

    Menschen, die schon Kinder haben, sind sich darüber hinaus unsicherer als kinderlose Paare. Die Studienautoren führen das darauf zurück, dass Beziehungen mit Kindern seit längerer Zeit eine schwierige Vereinbarkeit von Beruf und Familie erleben. Des Weiteren sind sie bereits in einem späteren Lebensabschnitt. Das mindert den Kinderwunsch einerseits aus biologischen und andererseits aus gesellschaftlichen Gründen aufgrund sozialer Altersnormen.

    Je älter, desto unsicherer wird der Kinderwunsch

    Die Studie untersuchte Personen in der reproduktiven Phase bis 37 Jahre. Dabei zeigte sich, dass die Unsicherheiten mit steigendem Alter wachsen. Weiß bei den unter 22-Jährigen nur jeder Zwanzigste nicht, wie es um den eigenen Kinderwunsch bestellt ist, ist es bei den 30- bis 37-Jährigen schon jeder Neunte. Mehr als die Hälfte machte daneben zu unterschiedlichen Zeitpunkten verschiedene Angaben. Am häufigsten findet der Wechsel von „Ja, ich möchte weitere Kinder“ zu „Nein“ statt. Die meisten schwanken aber zwischen „Ja“ und „Bin mir noch unsicher“ hin und her. Besonders überraschend: Jeder Fünfte änderte seine Aussage dazu bis zu neunmal. Wer sich dann jedoch einmal gegen weitere Kinder entschieden hat, bleibt meist bei seiner Meinung.

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