Nachricht an die Redaktion

    Ihre Nachricht an uns


    Mit * markierte Felder, sind Pflichtfelder

    Vorsorgemappe

    Newsletter abonnieren & kostenlose Vorsorgemappe anfordern.

    Der digitale Nachlass

    Newsletter abonnieren & das Dokument "Der digitale Nachlass" anfordern.


    DIA Update

    Abonnieren Sie den kostenlosen
    Newsletter des DIA.

    Arbeitswelt

    Auf Wandel eingestellt: Mit Wissen und Erfahrung

    Arbeitswelt | 15.6.2022 Drucken

    Mitarbeiter wünschen sich mehr Home-Office

    Knapp 60 Prozent der Deutschen möchten teilweise oder komplett im Home-Office arbeiten. Jedoch rechnet nur ein Drittel damit, dass dies der Arbeitgeber erlaubt.

    Während der Pandemie wechselten durch die Corona-Maßnahmen viele Mitarbeiter ins Home-Office. So langsam geht der Trend allerdings wieder zurück ins Büro. Der überwiegende Teil der Belegschaft wünscht sich nun, dass die Heimarbeit weiterhin Bestandteil des Arbeitsalltags bleibt.

    Mitarbeiter wünschen sich mehr Home-Office

    Das verdeutlicht eine aktuelle Studie von Willis Towers Watson (WTW), in die 1.500 deutsche Arbeitnehmer einbezogen waren. Demnach möchte rund jeder Dritte auf Dauer hybrid arbeiten, also gleichermaßen im Büro und im Home-Office. 29 Prozent wünschen sich sogar, komplett von zu Hause aus der beruflichen Tätigkeit nachzugehen. Somit präferieren knapp zwei Drittel der Arbeitnehmer zumindest teilweise das Home-Office. Vor Corona arbeiteten noch 82 Prozent der Studienteilnehmer nie oder nur selten von zu Hause aus. Die Befragten versprechen sich von der Heimarbeit vor allem eine bessere Work-Life-Balance. Jedoch rechnen drei von fünf Mitarbeitern damit, nach Ende der Pandemie wieder vollständig vor Ort im Büro arbeiten zu müssen. Dass es der Chef erlaubt, dauerhaft im Home-Office tätig zu sein, daran glauben sogar nur 16 Prozent der Befragten.

    Vor- und Nachteile im Home-Office

    Zwei Drittel der Arbeitnehmer konnten nach eigenen Angaben durch das Home-Office ihr Berufs- und Privatleben leichter miteinander vereinen. Durch das Arbeiten von Zuhause bleibt mehr Zeit für Familie und Privatleben durch die wegfallenden Pendelzeiten ins Büro. Eine bessere Work-Life-Balance gaben nach den Studienergebnissen besonders Frauen mit Kindern unter fünf Jahren an. Frühere Studien belegten jedoch, dass durch das im Lockdown entstandene Home-Schooling der eigenen Kinder die Konzentration und Produktivität bei der Heimarbeit leidet. Durch die wieder eingeführte Präsenzpflicht im Unterricht stellte dies allerdings nur ein vorübergehendes Problem dar.

    Fast jeder Dritte ist darüber hinaus der Meinung, dass das dauerhafte Home-Office der Karriere schade. Besonders Jüngere stimmen dieser Aussage zu. Ursache dafür ist den Studienteilnehmern zufolge die Entfremdung von den Kollegen und Chefs. Digitale Kommunikation ersetze nicht Eins-zu-eins-Kontakte im Büro. Manager sorgen sich dabei deutlich häufiger als Angestellte über die schlechteren Networking-Möglichkeiten.

    Nachricht an die Redaktion

    Senden Sie Hinweise, Lob oder Tadel zu diesem Artikel an die DIA Redaktion.

    Nachricht an die Redaktion

    Haben Sie Anmerkungen oder Fragen zu diesem Beitrag? Schreiben Sie uns gern! Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

      Ihre Nachricht an uns


      Mit * markierte Felder, sind Pflichtfelder

      Artikel teilen

      [contact-form-7 404 "Nicht gefunden"]
      Ausgewählte Artikel zum Thema

      Pandemie: Väter traten beruflich kürzer als Mütter

      Väter schraubten die Arbeitszeit während der Pandemie stärker zurück als Mütter. Führte Corona zu einer Verschiebung des klassischen Rollenbildes?

      Artikel lesen

      Arbeitnehmer verhandeln zu selten übers Gehalt

      Anlass für Gehaltsverhandlungen treten zu verschiedenen Gelegenheiten auf. Beim ersten Job, beim Arbeitgeberwechsel oder bei der Karriereplanung im aktuellen Arbeitsverhältnis. Wie gehen Arbeitnehmer diese Gespräche an? Dieser Frage ging die Geldanlageplattform WeltSparen nach. Das Meinungsforschungsinstitut YouGov interviewte in ihrem Auftrag dafür über 2.000 Personen, um herauszufinden, wie gut die Deutschen verhandeln und was sie mit […]

      Artikel lesen

      Ältere wechselten seltener ins Home-office

      Die Heimarbeit von Erwerbstätigen hat in der Corona-Pandemie stark zugenommen. Das gilt allerdings nicht für alle Altersgruppen gleichermaßen. Neue Daten aus dem Deutschen Alterssurvey zeigen: Erwerbstätige ab 46 Jahren haben in den ersten Monaten der Corona-Krise ihre Arbeitsstunden im Home-office verdoppelt. Die Untersuchung zeigt aber Unterschiede zwischen den Altersgruppen. Erwerbstätige ab 55 Jahren nahmen seltener […]

      Artikel lesen