Nachricht an die Redaktion

    Ihre Nachricht an uns


    Mit * markierte Felder, sind Pflichtfelder

    Vorsorgemappe

    Newsletter abonnieren & kostenlose Vorsorgemappe anfordern.

    Der digitale Nachlass

    Newsletter abonnieren & das Dokument "Der digitale Nachlass" anfordern.


    DIA Update

    Abonnieren Sie den kostenlosen
    Newsletter des DIA.

    Private Altersvorsorge

    In die eigenen Hände genommen: So schließt sich die Rentenlücke.

    Private Altersvorsorge | 25.11.2017 Drucken

    Passen Emerging Markets zur Rente?

    Die aktuellen Zahlen sind nur ansatzweise ein Grund zur Freude. Die gesetzliche Rente bleibt zwar Ruhestandsbaustein Nummer eins, aber die Notwendigkeit, private Vorsorge zu treffen, steigt und steigt.

    Mit der gesetzlichen Rente erhalten die Versicherten im Durchschnitt eine monatliche Rente von 1.070 Euro, was einer Ersatzquote von rund 48 Prozent ihres letzten Bruttoeinkommens entspricht. So das Ergebnis des „Vorsorgeatlas Deutschland“, den das Forschungszentrum Generationenverträge der Universität Freiburg unter Leitung von Professor Dr. Bernd Raffelhüschen im Auftrag von Union Investment erstellt hat.

    Tabellen mit Aktienkursen, Diagramme und Euro GeldscheineZugleich sind zur Sicherung des Lebensstandards im Alter mindestens 60 Prozent nötig – und die Lücken steigen. Die heute 20- bis 34-Jährigen kommen auf eine Rentenersatzquote von lediglich 38,6 Prozent. Sie müssen also viel stärker privat vorsorgen als die Generation der heute 50- bis 65-Jährigen. Diese können mit einer Ersatzquote von 64,1 Prozent allein mit der gesetzlichen Rente ihren Lebensstandard sichern, stellt die Studie fest.

    Insofern kommt es mehr denn je darauf an, eine professionelle Strategie für die private Altersvorsorge zu finden und auch alternative Assetklassen beizumischen, die bislang möglicherweise weniger im Fokus gestanden haben. Dazu zählen beispielsweise Investments in die Emerging Markets, sei es in Form von Aktien oder Anleihen, sei es aktiv oder passiv, sei es direkt oder über einen Fondsmanager mit besonderer Kompetenz in der Region. Zu den Emerging Markets gehören osteuropäische sowie süd- und ostasiatische Länder, aber auch Russland, Indien, China und eine Reihe mittel- und südamerikanischer Staaten.

    Aussichten auf eine gute Rendite

    Das Besondere an den Emerging Markets sind die guten Renditeaussichten der Indizes. Der südkoreanische KOSPI, der wichtigste Aktienindex des Landes, hat in den vergangenen fünf Jahren fast 30 Prozent zugelegt. Seit April 2016 ist er völlig ohne Kursverluste gewachsen. Der Vietnam-Index hat seit 2012 fast 19 Prozent gewonnen und der Mexico IPC hat sich in den vergangenen zehn Jahren sogar verdoppelt. Auch auf Anleihenseite ist einiges los. Bei Emerging-Markets-Unternehmensanleihen handelt es sich um eine breit diversifizierte Anlageklasse. Mit einem Volumen von über 1,8 Billionen US-Dollar ist sie noch um 20 Prozent größer als der US-Hochzinsmarkt.

    Ohne Geduld und Zeit geht es nicht

    Bei Investments in die Emerging Markets ist vor allem eines gefragt: Geduld und ein langfristiger Horizont. Trotz der Kursgewinne unterliegen die Schwellenländer-Indizes natürlich auch Schwankungen und unterscheiden sich dementsprechend nicht erheblich von den bekannten großen Indizes. Deshalb sind Investments in Mexiko, Vietnam etc. keine kurzfristigen Selbstläufer.

    Sollen die Anlagen ihren Beitrag zur privaten Ruhestandsfinanzierung leisten, müssen sie auf Jahrzehnte ausgerichtet werden. Außerdem muss die Entscheidung getroffen werden, ob direkte Einzelinvestments getätigt oder die Emerging Markets über ETFs abgedeckt werden sollen. Dieser Weg kann Sinn ergeben, wenn viele Jahre Zeit ist, um die notwendige Rendite zu erwirtschaften und niedrige Kosten dies fördern.


    Thomas HünickeThomas Hünicke ist geschäftsführender Gesellschafter der unabhängigen WBS Hünicke Vermögensverwaltung GmbH aus Düsseldorf und schreibt als Gastautor für das DIA.

    Nachricht an die Redaktion

    Senden Sie Hinweise, Lob oder Tadel zu diesem Artikel an die DIA Redaktion.

    Nachricht an die Redaktion

    Haben Sie Anmerkungen oder Fragen zu diesem Beitrag? Schreiben Sie uns gern! Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

      Ihre Nachricht an uns


      Mit * markierte Felder, sind Pflichtfelder

      Artikel teilen

      [contact-form-7 404 "Nicht gefunden"]
      Ausgewählte Artikel zum Thema

      Wie sinnvoll sind Robo Berater?

      Ein Thema, mit dem sich klassische Vermögensverwalter zunehmend auseinandersetzen müssen, betrifft die sogenannten Robo Advisor, auf Deutsch: Robo Berater. Unter diesem Begriff verbergen sich automatisierte Online-Plattformen, die ihrer Zielgruppe versprechen, günstig und transparent Vermögen ohne menschlichen Eingriff anzulegen und zu verwalten. Also eine Digitalisierung ohne Emotionen. In den USA ist bereits 2008 der erste Robo […]

      Artikel lesen

      Altersvorsorge – ohne Garantien, aber mit Rendite

      Unabhängig davon, wann wir in den Ruhestand gehen, die gesetzliche Rente wird in vielen Fällen nicht ausreichen, um den Lebensstandard im Alter zu halten. Um keine wesentlichen Abstriche im Ruhestand machen zu müssen, sollten 80 bis 85 Prozent des letzten Nettogehaltes ausreichen. Das Problem: Es ist davon auszugehen, dass das Rentenniveau zum Jahr 2030, wenn […]

      Artikel lesen

      Die Erfolgsrezepte der Investmentlegenden

      Sei es Warren Buffet, George Soros oder André Kostolany – die Strategien der Investmentlegenden haben sich vielfach bewährt und wurden auch oft kopiert. Doch sind sie so einfach eins zu eins mit Erfolg nachzuahmen? Ganz so leicht ist es dann doch nicht. Hier einige Erfolgsrezepte – Geheimnisse sind es ja nicht – deren Betrachtung lohnt. […]

      Artikel lesen