Nachricht an die Redaktion

    Ihre Nachricht an uns


    Mit * markierte Felder, sind Pflichtfelder

    Vorsorgemappe

    Newsletter abonnieren & kostenlose Vorsorgemappe anfordern.

    Der digitale Nachlass

    Newsletter abonnieren & das Dokument "Der digitale Nachlass" anfordern.


    DIA Update

    Abonnieren Sie den kostenlosen
    Newsletter des DIA.

    Kapitalmärkte und Kapitalanlagen

    Die Börse im Blick: So wird investiert.

    Kapitalmärkte und Kapitalanlagen | 13.7.2021 Drucken

    „Aktien sind Investments in Produktivkapital“

    Warum sich Aktien für den Vermögensaufbau besonders gut eignen, erläutert Titus Schlösser von Portfolio Concept im Interview.

    Aktien gelten hierzulande vielen als Spekulationsobjekt. Sind sie das wirklich?

    Titus Schlösser zu Produktivkapital

    Nein. Aktien bieten vielmehr die Möglichkeit, sich am Produktivkapital einer Volkswirtschaft zu beteiligen. Das heißt, Aktionäre sind Anteilseigner an Unternehmen, an deren Vermögen, deren Knowhow und so weiter. Hat eine Firma ein attraktives Geschäftsmodell, dann hat sie gute Aussichten, langfristig zu wachsen und ihren Wert zu steigern. Davon profitieren die Aktionäre.

    Welche Rendite können Anleger erwarten?

    In der Vergangenheit brachten Aktien über lange Zeiträume sechs bis acht Prozent. Wichtig ist die langfristige Sichtweise. Kurzfristig sind zwar heftige Kursverluste möglich, mit der Länge der Haltedauer sinkt aber die Verlustwahrscheinlichkeit. Wenn Sie über 15 bis 20 Jahre eine gut diversifizierte Aktienanlage planen, reduziert sich diese deutlich.

    Warum sind Dividendentitel derzeit besonders attraktiv?

    Entscheidend sind die Nominal- und Realrenditen. Auf dem Sparbuch bekommen Sie eine Nominalrendite von null Prozent. Wenn Sie davon die Inflationsrate abziehen, erhalten Sie die reale Rendite. Die Europäische Zentralbank strebt eine Inflation von zwei Prozent an. Das heißt, Sparer müssen bei einem Sparbuch mit einem jährlichen realen Wertverlust von rund zwei Prozent rechnen. Das Geld verliert also jedes Jahr an Kaufkraft.

    Wie sieht das bei Anteilen am Produktivkapital aus aus?

    Die Dividendenrendite europäischer Aktien zum Beispiel beträgt derzeit rund drei Prozent. Damit liegt die reale Rendite noch bei einem Prozent, ohne Berücksichtigung möglicher Kursgewinne. Solange die Zinsen niedrig bleiben, sind diese Wertpapiere folglich klar im Vorteil.

    Nachricht an die Redaktion

    Senden Sie Hinweise, Lob oder Tadel zu diesem Artikel an die DIA Redaktion.

    Nachricht an die Redaktion

    Haben Sie Anmerkungen oder Fragen zu diesem Beitrag? Schreiben Sie uns gern! Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

      Ihre Nachricht an uns


      Mit * markierte Felder, sind Pflichtfelder

      Artikel teilen

      [contact-form-7 404 "Nicht gefunden"]
      Ausgewählte Artikel zum Thema
      Zins Rechnungszins

      Dividende schlägt Zins

      Die Dividendenrenditen deutscher und europäischer Unternehmen sind häufig höher als die Renditen ihrer jeweiligen Unternehmensanleihen. Für Anleger, die auf regelmäßige Auszahlungen Wert legen, bieten qualitätsstarke Aktien mit stabiler Dividende daher interessante Investmentchancen. „Geld soll arbeiten und nicht ruhen, denn wer sein Geld für sich arbeiten lässt, kann selber ruhen.“ Frei nach diesem Motto besteht ein […]

      Artikel lesen

      Rate für Rate - Rente aus dem Auszahlplan

      Eine Erbschaft oder die Auszahlung einer Lebensversicherung lässt den Kontostand in die Höhe schnellen. Nach der Freude darüber stellt sich eine Frage: Wohin mit dem Geld? In Zeiten verschwindend geringer Zinsen fällt den meisten die Antwort schwer. Aktien scheiden für jene aus, die in naher Zukunft Teile des Geldes verwenden möchten. Doch auf dem Konto […]

      Artikel lesen

      Ein Portfolio mit stabilem Kern und Satelliten

      Bei der Struktur eines mittel- bis langfristig ausgerichteten Portfolios kommt es neben den bekannten Parametern Sicherheit, Liquidität, Rendite und mittlerweile auch Nachhaltigkeit auf eine solide Basis bzw. einen stabilen Kern an. Mit dem Core- oder Kern-Investment bezeichnet man jenen Anlageteil, der den Schwerpunkt der gesamten Anlagestrategie ausmacht. Bei einem liquiden Depot kann der Schwerpunkt auf […]

      Artikel lesen