Nachricht an die Redaktion

    Ihre Nachricht an uns


    Mit * markierte Felder, sind Pflichtfelder

    Vorsorgemappe

    Newsletter abonnieren & kostenlose Vorsorgemappe anfordern.

    Der digitale Nachlass

    Newsletter abonnieren & das Dokument "Der digitale Nachlass" anfordern.


    DIA Update

    Abonnieren Sie den kostenlosen
    Newsletter des DIA.

    Arbeitswelt

    Auf Wandel eingestellt: Mit Wissen und Erfahrung

    Arbeitswelt | 25.4.2022 Drucken

    Gebildete Rentner sind häufiger berufstätig

    Wer im Ruhestand arbeitet, muss finanzielle Engpässe überbrücken. Diese Aussage ist so nicht haltbar. Ganz im Gegenteil: Gerade Rentner mit hohem Bildungsstatus und damit verbunden hohen Renten bleiben häufiger nach dem Berufsleben erwerbstätig.

    Immer mehr Rentner arbeiten im Ruhestand. Die Hauptmotive dafür sind der Kontakt zu anderen Menschen, Spaß an der Arbeit und das Gefühl, gebraucht zu werden. Finanzielle Gründe sind für die überwiegende Mehrheit zweitrangig.

    Gebildete Rentner sind häufiger berufstätig

    Das offenbart eine neue Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit. Demnach sind Rentner mit höherem Haushaltseinkommen besonders häufig im Ruhestand erwerbstätig. Das bleibt auch so, wenn nicht das Haushaltseinkommen insgesamt, sondern nur die gesetzlichen Rentenzahlungen miteinander verglichen werden. Senioren arbeiten umso öfter, je höher ihr gesetzlicher Altersbezug ausfällt. Finanzielle Gründe fließen dabei eher untergeordnet in die Entscheidung ein, weiterhin berufstätig zu bleiben. Mehr als jeder siebente Rentner ist gegenwärtig auf dem Arbeitsmarkt aktiv. Knapp die Hälfte bleibt beim gleichen Unternehmen beschäftigt wie vor dem Eintritt in den Ruhestand. Im Durchschnitt arbeiten Rentner knapp 15 Stunden in der Woche. Spätestens mit 75 Jahren ist dann aber für die meisten Schluss. Lediglich zwei Prozent der berufstätigen Senioren sind älter als 75.

    Akademiker-Rentner sind besonders arbeitswillig

    Rund 38 Prozent der erwerbstätigen Rentner weisen darüber hinaus einen akademischen Abschluss auf. Bei den Nichterwerbstätigen trifft das hingegen nur auf 28 Prozent zu. Ein mittleres oder hohes Bildungsniveau erhöht nach den Studienergebnissen folglich die Wahrscheinlichkeit, auch im Ruhestand weiter zu arbeiten. Über 90 Prozent der arbeitenden Senioren nennen dabei folgende drei Gründe für die Entscheidung zur Erwerbstätigkeit im Ruhestand:

    1. Spaß an der Arbeit (97 Prozent)
    2. Weiterhin eine Aufgabe haben (92 Prozent)
    3. Kontakt zu anderen Menschen (91 Prozent)

    Finanzielle Motive nennt nicht einmal der Hälfte der Befragten (43 Prozent). Wenig überrascht dagegen die Feststellung, dass Personen in den unteren Einkommensgruppen die finanzielle Situation überdurchschnittlich häufig als Motiv angeben. Der Hauptgründe gegen einen Job in der Rentenzeit sind neben gesundheitlichen Beschwerden laut den Studienteilnehmern ein ausreichendes Haushaltseinkommen sowie die Aussagen, im Leben genug gearbeitet zu haben und keine weiteren Verpflichtungen eingehen zu wollen.

    Nachricht an die Redaktion

    Senden Sie Hinweise, Lob oder Tadel zu diesem Artikel an die DIA Redaktion.

    Nachricht an die Redaktion

    Haben Sie Anmerkungen oder Fragen zu diesem Beitrag? Schreiben Sie uns gern! Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

      Ihre Nachricht an uns


      Mit * markierte Felder, sind Pflichtfelder

      Artikel teilen

      [contact-form-7 404 "Nicht gefunden"]
      Ausgewählte Artikel zum Thema

      Warum arbeiten Ältere trotz Rente?

      In Deutschland arbeiten immer mehr Menschen auch im höheren Alter noch, allerdings sind finanzielle Gründe dafür weniger ausschlaggebend. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat auf der Basis von Zahlen des Sozio-oekonomischen Panels in einer Studie ermittelt, wie hoch die Erwerbsquote älterer Menschen hierzulande ist. Demnach hat sich der Anteil von Erwerbstätigen über 65 Jahren […]

      Artikel lesen

      Fallstricke beim Berliner Testament

      Ein klug formuliertes Testament sichert Angehörige ab, verhindert Familienkonflikte und spart Steuern. Mit Unterstützung lässt sich das Erbe nach den eigenen Wünschen regeln. Das klassische Berliner Testament ist bei Paaren in Deutschland besonders beliebt. Dabei setzen sich die Ehe- oder Lebenspartner gegenseitig als Alleinerben ein. So lässt sich die gesetzliche Erbfolge umgehen und der überlebende […]

      Artikel lesen

      Welche Form der Altersvorsorge verliert?

      Die Lebensversicherung unterliegt einem starken Wandel. Die Marktbedingungen verändern das Angebotsspektrum und bringen derzeit die Verlierer deutlich zum Vorschein. Vor allem Altersvorsorgeprodukte sind stark betroffen. Diese Einschätzung trifft das unabhängige Analysehaus Morgen & Morgen und zeigt die aktuellen Entwicklungen in der Altersvorsorge auf. Es verweist auf die vielen Tarifanpassungen der Lebensversicherer Anfang des Jahres. Insbesondere […]

      Artikel lesen